Schmucklexikon

Schmucklexikon mit interessanten Informationen und Fakten aus der Welt des Goldschmiede- und Uhrmacherhandwerks. 

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Baguetteschliff Rechteckiger Schliff mit treppenartigen Facetten

 

Bakelit Kunststoff auf der Grundlage von Phenolharzen und einem Aldehyd, 1907 von Leo Hendrik Baekeland erfunden. Wurde im Art Deco von Coco Chanel zur Schmuckherstellung eingesetzt.

 

Barockperle Unregelmäßig geformte Perle

 

Basse Taille Emailletechnik aus dem 13 Jahrhundert, bei der in die Edelmetallfläche Vertiefungen geritzt oder gestichelt weren, die dann mit durchscheinendem Emaille gefüllt werden. Da das Licht an der Oberfläche des Edelmetalls reflektiert wird, hängt die Farbsättigung von der Dicke des transluziden Emailles ab. Aufwändige Technik, die Schmuckstücken scheinbare Tiefe verleiht

 

Bauhaus 1919 aus der Vereinigung der Großherzoglichen Sächsischen Kunstgewerbeschule und der Großherzoglichen Sächsischen Hochschule für bildende Künste in Weimar unter der Leitung des Architekten Walter Gropius entstanden. Ein Grundgedanke des Bauhauses war, die reine Form ohne jegliches Ornament in den Vordergrund zu stellen, Form und Material sollten für sich selbst sprechen.

 

Biseauschliff Schrägkantiger Schliff

 

Ohrringe Blautopas

Blautopas Blaue Varietät des Minerals Topas. Blaue Topase sind besonders selten, deshalb sind die meisten der im Handel befindlichen Topase farblich behandelt. Dabei werden weiße oder gelbe Topase z.B. mittels Erhitzung auf den gewünschten blauen Farbton gebracht. Alle bei uns verarbeiteten Topase wurden farblich behandelt. Wenn Ihnen ein Schmuckstück mit einem Blautopas angeboten wird, erkundigen Sie sich, ob es sich um einen behandelten Stein handelt. Dies wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fall sein. Rechts im Bild sehen Sie Ohrringe aus unserer Kollektion aus 925 Silber vergoldet und teilrhodiniert mit behandelten Topasen.

 

Halskette Stil Fahrner

Braendle, Gustav (1883-1952) Juwelier aus Esslingen, erwarb von Theodor Fahrner junior dessen Bijouteriewarenfabrik und führte sie zu großem wirtschaftlichen Erfolg mit bis zu 300 Mitarbeitern. Links abgebildet ist eine Halskette in dem für diese Zeit typischen Art Deco Stil.

 

Brillantschliff Spezielle Schliffform des Diamanten, die das Feuer eines Diamanten am besten zur Geltung bringt. An einem Diamanten im Brillantschliff lassen sich 3 Komponenten identifizieren: ein kegeliges Oberteil mit 32 Facetten plus Tafel, der Rondiste und dem pyramidalen Unterteil mit 24 Facetten. Das in einen Brillanten eindringende Licht wird durch die Facetten und Flächen dieses Schliffs mehrfach gebrochen und in die Spektralfarben aufgespalten.

Der Begriff Brillant wird oft synonym für Diamant verwendet. Das ist nicht zutreffend, der Brillantschliff ist lediglich die z.Z. bevorzugte Schliffform für Diamanten. Ebenso falsch ist die Schreibweise Brilliant, die sich über die englische Schreibweise eingeschlichen hat.

 

Brioletschliff Birnenförmig zugeschliffener Edelstein mit ringsum spitzdreieckigen Facetten

 

Ohrringe Brisur

Brisur Ohrringhaken mit Verschluß (siehe Bild links)

 

Brosche,

Broscheauch Agraffe, Busennadel, Schmuckspange, Spange, Fibel oder Fibula. Sie besteht typisch aus einem formgebenden Schmuckteil und einem Befestigungsteil (der Broschierung) . Dieser weibliche Brustschmuck entwickelte sich im 15. / 16. Jahrhundert, der Begriff kommt aus dem Französischen Broche Spieß, Nadel