Schmucklexikon

Schmucklexikon mit interessanten Informationen und Fakten aus der Welt des Goldschmiede- und Uhrmacherhandwerks. 

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Darmstädter Künstlerkolonie Gegründet 1899 zählten zu diesem Kreis so berühmte Künstler wie Ernst Riegel (1871-1939) und Josef Maria Olbrich (1867-1908). Bekannt vor allem durch die Ausstellung "Ein Dokument Deutscher Kunst" im Jahre 1901 auf der Mathildenhöhe.

 

Deutscher Werkbund e.V. (DWB) Gegründet in München im Jahre 1907 von dem Architekten Hermann Muthesius (1861-1927), um als Verbindungsglied zwischen den Ansprüchen der Industrie und des Handwerks zu fungieren. Ziel war, Künstler und Kunsthandwerker sowie die Industrie unter einem gemeinsamen ästhetischen Anspruch zu vereinen.

 

Diamant Der Diamant ist das härteste aller Mineralien, er nimmt auf der mohsschen Härteskala den Wert 10 ein. Er besteht aus reinem Kohlenstoff. Die Qualität und der Wert eines Diamanten wird nach den "4C" bestimmt: Colour (Farbe), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff) und Carat (Gewicht).

Die Farbe betimmt wesentlich den Wert eines Diamanten. Derzeit gelten vollkommen farblose Diamanten als besonders wertvoll.

Die Reinheit sagt aus, ob ein Diamant Einschlüsse hat bzw. in welchem Maße er lichtdurchlässig ist.

Durch einen geeigneten Schliff sollen die Eigenschaften und Proportionen des Diamanten vorteilhaft hervorgehoben werden. Bevorzugt wird hier der Brillantschliff.

Schließlich entscheidet auch das Gewicht über den Wert eines Diamanten.

 

Double Bezeichnung für eine Technik, bei der auf ein unedles Grundmetall ein dünnes Goldblech aufgeschweißt wird

 

Dreul Altertümliche Bohrmaschine. Stange mit Schwungrad und Quergriff, der mit einem Seil mit der Stange verbunden ist. Wird noch heute zum Bohren von Metall und Perlen benutzt

 

Opalhalskette

Dublette

(auch: Doublette) Verbindung von einem Blättchen eines echten Steins mit einer Trägerschicht. Opale und Smaragde werden manchmal als Dublette montiert. Bei unseren Schmuckstücken verwenden wir keine Dubletten. Links ein Beispiel einer Halskette mit gefassten tropfenförmigen Opalen im Stil des Künstlers Koloman Moser der Wiener Werkstätte.